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ATYPISCHE NETZNUTZUNG

Netzentgelte intelligent senken

Regulatorische Vorteile gezielt nutzen und Netzentgelte nachhaltig reduzieren.

Einsparpotenzial durch
atypische Netznutzung

Dies macht die atypische Netznutzung zu einem der attraktivsten Optimierungsinstrumente für energieintensive Betriebe. Voraussetzung ist eine präzise Einhaltung der definierten Lastgrenzen in den Hochlastfenstern über das gesamte Jahr. Ein einziger Verstoß kann den gesamten Vorteil zunichtemachen – deshalb ist professionelles Monitoring und Management unerlässlich.

Die atypische Netznutzung ist ein regulatorisches Privileg für Verbraucher, die ihre Hauptlasten außerhalb der Hochlastzeiten des Netzes legen.

Wer nachweist, dass er in den kritischen Hochlastfenstern (typischerweise werktags zwischen 16 und 20 Uhr im Winter) seinen Strombezug deutlich reduziert, erhält erhebliche Rabatte auf die Netzentgelte.

Strategische Planung als Grundlage

Ein Batteriespeicher kann zusätzliche Flexibilität bieten: Er wird in günstigen Zeiten geladen und deckt die Grundlast in Hochlastfenstern. So können auch Betriebe mit konstanter Grundlast von der atypischen Netznutzung profitieren.

Die Nutzung der atypischen Netznutzung erfordert strategische Planung. Zunächst muss geprüft werden, ob die betrieblichen Abläufe eine Lastverlagerung ermöglichen.

Kann die Produktion in Nacht- und Wochenendschichten gelegt werden?

Lassen sich große Verbraucher wie Kälteanlagen, Kompressoren oder Lüftungen außerhalb der Hochlastzeit betreiben?

Wo sind Speichermöglichkeiten vorhanden – etwa thermische Speicher bei Kühlung oder Wärmebehandlung, oder Produktpuffer?

Der strukturierte Umsetzungsprozess

Analyse der Ist-Situation

Detaillierte Auswertung der historischen Lastgänge und Identifikation der Hochlastfenster

Optimierungsstrategie

Entwicklung eines Konzepts zur Lastverlagerung unter Berücksichtigung betrieblicher Zwänge

Technische Umsetzung

Installation von Lastmanagement-Systemen, ggf. Speichern und automatisierter Steuerung

Anmeldung beim Netzbetreiber

Fristgerechte Anmeldung mit Prognose der erwarteten Lastgänge

Kontinuierliches Monitoring

Laufende Überwachung zur Sicherstellung der Einhaltung aller Grenzwerte

Risikomanagement und Wirtschaftlichkeit

Das Risikomanagement ist bei der atypischen Netznutzung essentiell. Automatisierte Monitoring-Systeme überwachen in Echtzeit den Strombezug und warnen frühzeitig bei drohenden Grenzwertverletzungen. Intelligente Lastabwurf-Strategien sichern die Einhaltung auch in außergewöhnlichen Situationen.

Die Wirtschaftlichkeit ist beeindruckend: Für viele Betriebe sind durch atypische Netznutzung erhebliche Einsparungen bei den Netzentgelten möglich, was zu einer sehr attraktiven Amortisationszeit der notwendigen Investitionen für Monitoring und Steuerung führt.

Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess: von der Potenzialanalyse über die Strategieentwicklung und technische Implementierung bis zur langfristigen Betriebsoptimierung und Betreuung.